Zutaten:
- Gurke
- Sauerrahm
- Joghurt
- getrockneter oder frischer Schnittlauch
- Kräutersalz
- frisch gemahlener Pfeffer
- Muskat
- Knoblauchzehen oder Knoblauchpaste
Utensilien:
- Reibeisen (feine Seite)
- Muskat- oder Knoblauchreibe
- Sieb (großes feines Sieb)
- Knoblauchpresse (bei frischem Knoblauch)
- große Schüssel (um darin die Zutaten gut zu vermischen)
- großer Löffel oder Spatel (die man auch zum Backen verwendet)
Arbeitsablauf:
Die Gurke gut waschen und beide Enden knapp abschneiden (in den Bio-Müll oder Komposteimer). Die Gurke wird mit auf der feinen Seite des Reibeisens in ein Sieb gerieben. Die geriebene Gurke presst du mit den Händen richtig gut aus und gibst sie in die große Schüssel. Beim Reiben verliert die Gurke viel Flüssigkeit und im Sieb kannst du die Gurkenstückchen problemlos in die Hand nehmen und zusätzlich ausdrücken.
In die Gurkenmasse gibst du einen Becher Sauerrahm, zwei Löffel Naturjoghurt (alternativ zwei Löffel Buttermilch) hinzu. Die Gewürzmischung aus zwei gepressten Knoblauchzehen (alternativ einen Teelöffel Knoblauchpaste), drei Prisen Kräutersalz (eine Prise entspricht der Menge, die zwischen Zeigefinger und Daumen passen), zwei Prisen frisch gemahlener Pfeffer (besseres Aroma). Mit der Muskatreibe reibst du etwas frischen Muskat in die Masse (Vorsicht! Muskat ist ein sehr intensives Gewürz, das man sehr bedacht verwendet). Alternativ kannst du auch eine Messerspitze gemahlenen Muskat hineingeben.
Die Masse wird nun richtig gut vermischt, bis es eine sämige Textur hat. Koste etwas davon und würze nach Bedarf nach. Lasse den Dip nun für einige Stunden im Kühlschrank ruhen. So können die Gewürze perfekt mit dem Rahm, Joghurt und Gurke ihr Aroma verteilen.
Nach der wohlverdienten Ruhe im Kühlschrank vermischst du die Masse nochmal. Wenn sich etwas Flüssigkeit an den Seiten ablagert, das ist normal. Das bedeutet nur, dass das Salz den Gurken noch etwas Wasser entzogen hat. Wenn du den Dip ordentlich durchmischst, verteilt sich die Flüssigkeit wieder.
Vor dem Servieren des Dips gibst du als Topping etwas frischen oder getrockneten Schnittlauch drauf. Es sieht nicht nur schön aus, sondern gibt dem Dip eine sanfte zwiebelige Note. Du kannst diesen Dip mit Ofen- oder Grillkartoffeln essen oder auch einfach zum Naschen mit Grissini oder Salzstangerl. Oder du kannst es auch als Frischkäseaufstrich für deine Jausenbox vorbereiten.
Wenn du etwas Übung hast, kannst du diesen Dip mit anderen Gemüsesorten oder unterschiedlichen Kräutern abwandeln. Viel Spaß beim Experimentieren und Genießen.