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	<title>GECKOweb &#187; Inhalt</title>
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	<description>Ihr Partner in Sachen Barrierefreiheit, Webdesign und Social Media</description>
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		<title>Die Kontaktseite</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 11:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Mail]]></category>
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		<description><![CDATA[In einem meiner letzten Beiträge habe ich versprochen, einen Artikel der Kontaktseite zu widmen. Dies tu ich nun und hoffe, dass ich Ihnen die Wichtigkeit einer guten Kontaktseite vermitteln kann. Nun gut &#8230; gemmas an, oder? Die Kontaktseite ist nach dem Impressum die zweite Anlaufstelle, um zum Einem mit Ihnen in Kontakt zu treten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem meiner letzten Beiträge habe ich versprochen, einen Artikel der Kontaktseite zu widmen. Dies tu ich nun und hoffe, dass ich Ihnen die Wichtigkeit einer guten Kontaktseite vermitteln kann. Nun gut &#8230; gemmas an, oder?<br />
<span id="more-197"></span><br />
Die Kontaktseite ist nach dem Impressum die zweite Anlaufstelle, um zum Einem mit Ihnen in Kontakt zu treten und zum Anderen eine Übersicht der möglichen Kontaktoptionen zu erhalten. Dass  viele Wege nach Rom führen, ist ja kein Geheimnis, so führen auch viele Wege zum Unternehmer.</p>
<p><em>Grundsätzlich gilt:</em> Die wichtigsten Kontaktmöglichkeiten sollten immer an oberster Stelle stehen. Es sollten wichtige Informationen wie vollständiger Name der Ansprechpersonen, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und optional Faxnummer angegeben werden. Diese Informationen sollten ohne zu scrollen angezeigt werden. Somit muss der Kunde nicht den schweren Weg des Scrollens gehen, denn was haben wir gelernt? Der Mensch geht immer den kürzesten Weg. Und wir sollten dem Kunden keine Steine in den Weg legen, sondern es ihm so bequem wie möglich machen, uns zu kontaktieren.</p>
<p><strong>E-Mail-Adressen</strong></p>
<p>Ich werde oft gefragt, ob es klug ist, seine E-Mail-Adresse als reinen Text (also ohne Linkfunktion) in die Kontaktseite zu stellen. Nun, die Mail-Adresse nicht oder nur undeutlich anzugeben, halte ich für unklug und sie als reinen Text darzustellen, könnte durchaus zu einer Barriere führen. Die Angst, dass die Mail-Adresse für Spam missbraucht wird, ist größer denn je, aber es gibt mittlerweile kleine Scripts, mit denen man E-Mail-Adressen so darstellen kann, dass sie für Spamrobots unattraktiv erscheinen, aber nicht die Funktionalität behindern.</p>
<p>Gerne stelle ich Ihnen das Script zur Verfügung. Natürlich macht dieses nur dann Sinn, wenn man die Mail-Adresse noch nicht angelegt hat oder die Adresse noch nicht genutzt wurde. Das gilt vor allem bei Anmeldungen auf diversen Communities und Netzwerkportalen. Es sollte also eine „jungfräuliche“ Mail-Adresse sein. Natürlich können sie das Script auch verwenden,wenn ihre Mail-Adresse schon länger genutzt wird. Es dezimiert zumindest Spam ein wenig, kann also nicht schaden.</p>
<p><strong>So, hier ist das Script:</strong></p>
<p><code><br />
&lt;script type="text/javascript"&gt;<br />
&lt;!--<br />
var name = "info";<br />
var domain = "alexandra-steiner";<br />
var lcode = "at";<br />
document.write('&lt;a href=\"mailto:' + name + '@' + domain + '.' + lcode + '\"&gt;');<br />
document.write(name + '@' + domain + '.' + lcode + '&lt;\/a&gt;');<br />
//--&gt;<br />
&lt;/script&gt;<br />
</code></p>
<p>Bitte setzen Sie das Script an der Stelle in Ihre Kontaktseite ein, wo sich Ihre Mail-Adresse befinden soll. Wie Sie sehen, optisch ändert sich nichts und die Funktion hat sich nicht geändert – es ist ein E-Mail-Link. Wir haben die Mail-Adresse nur zerstückelt, um sie für Spamrobots unattraktiv zu machen.</p>
<p>Bei E-Mail-Adressen achten Sie bitte auch darauf, dass die Mail-Adresse Unternehmenscharakter hat. So praktisch Gmx und Co auch sind, so unprofessionell können sie nach außen hin wirken. Ich empfehle daher jedem Unternehmer, sich von seiner Gratis-Mail-Adresse zu trennen und doch ein bissl mehr in eine Erweiterung des aktuellen Webspacepaket zu investieren &#8211; es lohnt sich. </p>
<p><strong>Ansprechpersonen und Abteilungen</strong></p>
<p>Ebenfalls wichtig in einer Kontaktseite ist die richtige Ansprechperson. Ist Ihr Unternehmen in mehrere Abteilungen aufgeteilt, so sollten Sie auch Ihren Kunden unterschiedliche Kontaktmöglichkeiten der jeweiligen Abteilung anbieten. </p>
<p>Bei akademischen Titeln hat sich seit einigen Jahren eine geschlechtliche Trennung gezeigt. Sollten Sie oder eine Ihrer Abteilungsansprechpersonen einen akademischen Titel tragen, so fügen Sie bei Damen nach dem akademischen Titel ein „a“ hinzu.</p>
<p>Was für Mag.a, Dr.a etc. gilt – das gilt auch für die korrekte Schreibweise der Dipl.-Kauffrau. Ich bin keine Freundin dieser Schreibweisen, aber leider ist der Feminismus nicht sehr barrierefrei. Und viele Akademikerinnen legen großen Wert drauf. Wir wollen es uns nicht verscherzen und respektieren den Wunsch nach geschlechtlicher Trennung.</p>
<p><strong>Telefonnummer – ISO-Norm</strong></p>
<p>Bei der Telefonnummer achten Sie bitte darauf, die internationale Schreibweise zu verwenden. Es gibt hierbei eine ISO-Norm.</p>
<ol>
<li>Ländervorwahl: 0043 oder +43</li>
<li>Ortsvorwahl: 01</li>
<li>Telefonnummer: 9526374</li>
</ol>
<p>Zusammen sollte es so aussehen: <strong>+43 1 9526374</strong></p>
<p>Dasselbe gilt auch für Handynummer und Faxnummer.</p>
<p><strong>Anschrift</strong></p>
<p>Die Anschrift sollte immer ausgeschrieben werden. Konkret bedeutet das, dass Sie Straßenbezeichnungen nicht abkürzen. Zudem sollten die Hausnummer, Etage, Türnummer exakt angegeben werden, denn immerhin wollen Sie auch per Post erreicht werden. </p>
<p>Schreiben Sie auch Orte aus. Es gibt ja Ortsbezeichnungen, bei denen ein kleines Örtchen an einem Fluss, Bach oder größeren Ortschaft liegen wie zB Bruck an der Mur, Waidhofen an der Thaya, Brunn am Gebirge etc. &#8230; bitte verwenden Sie nicht die abgekürzte Form Bruck / Mur oder Bruck a.d. Mur. Besonders wenn Sie Kunden aus nichtösterreichischen Ländern haben, sollten Sie Ihre Adresse exakt ausschreiben. </p>
<p>Nicht zu vergessen die Postleitzahl und das Land. Sie können optional auch den internationalen Wortlaut verwenden zB Austria statt Österreich – es ist unternehmens- und produktabhängig.</p>
<p><strong>Das Kontaktformular</strong></p>
<p>Versuchen Sie, sich stets in die Lage des Kunden zu versetzen und bieten Sie auf der Kontaktseite einen Anreiz, gerne mit Ihnen Kontakt aufnehmen zu wollen. Das kann man einerseits mit gut lesbarer Schrift erzielen oder auch mit netten grafischen Untermalungen. Eine weitere Möglichkeit bietet ein praktisches Formular an.</p>
<p>Den Reiz eines Formulares macht sicher aus, dass es eine unverbindlichere Kontaktaufnahme darstellt. Als Kontaktsuchender ist auch die Anonymität ein Faktor, warum Formulare generell sehr beliebt sind, aber sie bleiben eine unsichere Methode. Bei Formularen handelt es sich in den meisten Fällen um ein serverseitiges Script – das bedeutet, dass wir die Funktion nicht lokal – also auf unserer Festplatte &#8211; steuern können. Dies hat häufig zur Folge, dass es auch vom Webserver abhängt, ob ein Script fehlerfrei funktioniert oder nicht. Ein weiterer Punkt: Formulare werden sehr gerne als Spamtransportmittel missbraucht. Daher sollte ein Formular immer nur eine zusätzliche Möglichkeit sein, in Kontakt mit Ihnen zu treten. </p>
<p>Das Formular sollte grundsätzlich knapp gehalten werden. Zu viele Felder, die der Kunde ausfüllen soll, macht die gesamte Kontaktseite uninteressant. Überlegen Sie sich genau, welche primären Informationen Sie wissen wollen und auch brauchen. Für den Erstkontakt sollten maximal vier Felder reichen. </p>
<p>Die Gestaltung ist hingegen wichtiger. Hierbei nutzt man sogenannte &#8220;labels&#8221;. Das ist eine spezielle Technik, um die Feldbezeichnung mit dem Eingabefeld zu verbinden. Wenn nun der Kunde auf die Bezeichnung &#8220;Name&#8221; klickt, springt der Cursor in das dazugehörige Feld. Die Schriftart innerhalb des einzugebende Feld sollte klar und deutlich sein. Ich verwende am liebsten eine &#8220;Courier New&#8221;. Es handelt sich hierbei um eine mono-space Schriftart, sie ist sehr lese- und schreibfreundlich. </p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p><em>Fassen wir zusammen:</em> Eine Kontaktseite sollte für Kunden und User lese- und schreibfreundlich gestaltet sein. Mit der Verwendung von Labels erleichtern Sie die Benutzung eines Kontaktformulars. Bei den Kontaktmöglichkeiten selbst, sollte man immer alle Kontaktoptionen vollständig und unabgekürzt angeben. Achten Sie auf ISO-Normen bei der Schreibweise von Telefon-, Handy- und Faxnummer. E-Mail-Adressen sollten nicht nur Unternehmenscharakter besitzen, sondern auch vor Spammissbrauch zu schützen. Ein kleines Script kann dabei durchaus helfen. Aktualisieren Sie Ihre Kontaktdaten, wenn sich etwas innerhalb des Unternehmens ändern sollte.</p>
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		<title>Alt aber gut?</title>
		<link>http://www.alexandra-steiner.at/2009/05/teil-05/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 09:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreies Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein weiteres Beispiel für Barrieren im Web sind veraltete Tabellenkonstrukte und Frames. Tabellenkonstrukte stammen noch aus einer Webgestaltungsära Ende der 90er, in der CSS noch in den Kinderschuhen steckte und man Styles nicht auslagern konnte. Einige wichtige Positionierungselemente sollten die Jahre danach folgen. Noch immer finden sich etliche Tausend Webseiten von Privaten und Unternehmen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiteres Beispiel für Barrieren im Web sind veraltete Tabellenkonstrukte und Frames. Tabellenkonstrukte stammen noch aus einer Webgestaltungsära Ende der 90er, in der CSS noch in den Kinderschuhen steckte und man Styles nicht auslagern konnte. Einige wichtige Positionierungselemente sollten die Jahre danach folgen. </p>
<p><span id="more-173"></span><br />
Noch immer finden sich etliche Tausend Webseiten von Privaten und Unternehmen, die Tabellenkonstrukte verwenden. Wer heute als Entwickler noch Tabellenkonstrukte verkauft, sollte ernsthaft über eine berufliche Umorientierung nachdenken.</p>
<p>Tabellen sind ausschließlich bei der Auflistung von Inhalten zur tabellarischen Darstellung geeignet und nicht als Designelement. Die, meiner Meinung nach, massivsten Nachteile an Tabellenkonstrukten sind: Inhalte können mittels Screenreader kaum bis gar nicht erfasst werden und sie sind schwer und unflexibel zu positionieren. Das ist für kreative Webdesigner kein Hilfsmittel um kreative und schöne Layouts zu gestalten.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich mit Frames. Bei Frames geben Screenreader auf. Dass es heute noch immer einige Webseiten gibt, die Frames verwenden, zeigt, dass man die Augen vor den technischen Neuerungen verschließt. Wenn man dann nach den Gründen dafür fragt, so hört man oft und gerne: „Damit ich das Menü leichter ändern kann“. Das mag vor neun Jahren vielleicht sogar so gewesen sein, aber nicht mehr mit den heutigen Hilfsmitteln. Dank dynamischer Module kann ich mindestens genauso gut, wenn nicht sogar effizienter, Inhalte eines Menüs in Sekunden ändern.</p>
<p>Frames sind in jedem Fall die schlechtere Wahl. Allein die Tatsache, dass Textbrowser (Lynx) und viele anderen Ausgabegeräte keine Frames erkennen können, sollte einem schon zu denken geben, wie veraltet Frames doch sind.</p>
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