Teil 6: Bild und Grafik

Da ich ja täglich viele Webseiten besuche, habe ich ein Gefühl dafür bekommen, wo eventuell Barrieren sein könnten. In den meisten Fällen liegen die Barrieren in drei Bereichen:

  1. Die Bilder haben eine unmöglich große Datenmenge und meistens auch noch eine schlechte Qualität oder
  2. 90% aller Bilder im Netz haben eine unzureichende bis gar keine Bildbeschreibung und
  3. in einigen Fällen werden auch keine Größen der Bilder angegeben.

Dies kann zur Folge haben, dass entweder Bilder nicht korrekt oder gar nicht dargestellt werden. Werden sie nicht dargestellt, weiß der Nutzer nicht, um welches Bild es sich handelt oder ob da gar eines sein sollte. Der User wird im Unklaren gelassen und ist daher nicht klüger, als vor dem Besuch der Webseite.

Oft sind es Kleinigkeiten, die die Qualität einer Webseite ausmachen und es sind die Kleinigkeiten, die man als guter (oder als ambitionierter) Webdesigner kennen und können muss. Es ist daher Pflicht, die Datenmenge bei Bildern so gering wie möglich zu halten. Es ist Pflicht, eine aussagekräftige Bildbeschreibung zu verfassen und es ist Pflicht, eine ordentliche und korrekte Größenangabe der Bilder anzugeben. Wenn diese Punkte beachtet werden, hat man bereits ein hohes Maß an Barrierefreiheit erreicht.

Es nutzt die beste Software nichts, wenn man nicht lernt, diese auch optimal zu nutzen. Das wissen wir. Aber es ist auch wichtig, dass Webdesigner und Entwickler von CMS-Software ihre Enduser schulen und sensibilisieren. Letztendlich kommt es jedem zu Gute.

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